Englisch am
Ostalb-Gymnasium

„Eine andere Sprache zu besitzen heißt, eine zweite Seele zu besitzen.“
Karl der Große

Das Fach Englisch eröffnet Schülerinnen und Schülern am Ostalb-Gymnasium Bopfingen den Zugang zu einer Sprache, die weltweit als wichtiges Mittel der Verständigung, Bildung, Wissenschaft, Kultur, Medien und beruflichen Kommunikation genutzt wird. Englisch ermöglicht es jungen Menschen, sich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen, Informationen aus internationalen Quellen zu erschließen und an einer global vernetzten Welt aktiv teilzuhaben.

Auf Grundlage des Bildungsplans Baden-Württemberg steht im modernen Englischunterricht das Sprachhandeln in möglichst authentischen Kommunikationssituationen im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler lernen Englisch also nicht nur als System aus Wortschatz und Grammatik, sondern vor allem als lebendige Sprache, mit der sie verstehen, sprechen, schreiben, vermitteln, diskutieren und eigene Gedanken ausdrücken können. Der Kompetenzaufbau orientiert sich dabei an den modernen Fremdsprachenstandards und am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen.

Die Kompetenzbereiche des Faches greifen eng ineinander. Zu den prozessbezogenen Kompetenzen gehören insbesondere Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz. Schülerinnen und Schüler lernen, Sprache bewusst wahrzunehmen, sprachliche Strukturen zu vergleichen, eigene Lernwege zu reflektieren und Strategien für das selbstständige Fremdsprachenlernen zu entwickeln. So werden sie zunehmend sicherer darin, mit neuen sprachlichen Situationen umzugehen und ihre Englischkenntnisse eigenständig zu erweitern.

Ein zentraler Bereich ist die funktionale kommunikative Kompetenz. Dazu gehören Hör- und Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben, Sprachmittlung sowie der sichere Umgang mit sprachlichen Mitteln wie Wortschatz, Grammatik, Aussprache und Intonation. Die Schülerinnen und Schüler lernen, englischsprachige Texte, Gespräche, Filme, Audios und digitale Inhalte zu verstehen, eigene Beiträge zu formulieren und sich in unterschiedlichen Kommunikationssituationen angemessen auszudrücken.

Besonders wichtig ist im Englischunterricht die interkulturelle kommunikative Kompetenz. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Lebenswelten, Traditionen, gesellschaftlichen Fragen und kulturellen Perspektiven englischsprachiger Länder auseinander. Dabei lernen sie, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen, andere Sichtweisen zu verstehen und eigene Haltungen zu reflektieren. Der Bildungsplan betont, dass die verschiedenen Kompetenzbereiche im Dienst dieser interkulturellen kommunikativen Kompetenz stehen.

Auch die Text- und Medienkompetenz spielt eine zentrale Rolle. Schülerinnen und Schüler begegnen im Englischunterricht literarischen Texten, Sachtexten, Filmen, Songs, Reden, Nachrichten, digitalen Medien und unterschiedlichen Formen internationaler Kommunikation. Sie lernen, Texte und Medien zu erschließen, ihre Wirkung zu untersuchen, Informationen kritisch zu bewerten und eigene kreative oder analytische Beiträge zu gestalten.

Englisch leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung und zur Orientierung in einer globalisierten Informationsgesellschaft. Viele digitale Inhalte, wissenschaftliche Beiträge, Nachrichten, Plattformen und Kommunikationsräume sind englischsprachig geprägt. Der Englischunterricht hilft den Schülerinnen und Schülern, solche Inhalte sprachlich zu verstehen, kritisch einzuordnen und verantwortungsbewusst damit umzugehen.

Darüber hinaus stärkt Englisch die Demokratiebildung und die Fähigkeit zur Teilhabe. Wer sich in einer internationalen Sprache verständigen kann, kann unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, globale Herausforderungen diskutieren und sich mit Themen wie Identität, Vielfalt, Migration, Nachhaltigkeit, Medien, Menschenrechten oder gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen. Englisch wird dadurch zu einem Fach, das sprachliche Bildung mit Weltoffenheit, Urteilskraft und Verantwortungsbewusstsein verbindet.

Am OAG fördern wir Englisch als lebendige, kommunikative und kulturell bedeutsame Sprache. Der Unterricht verbindet Sprachpraxis, interkulturelles Lernen, Literatur, Medien, kritisches Denken und kreativen Ausdruck. So erwerben unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur sprachliche Sicherheit, sondern auch die Fähigkeit, sich offen, reflektiert und selbstbewusst in einer international vernetzten Welt zu bewegen.

Unsere Lehrkräfte

Svenja Beck
(BEK)

Barbara Christ
(CHR)

Barbara Egetemeyer
(EGT)

Julia Fauth
(FAU)

Katrin Gölz
(GÖL)

Stefan Lella
(LEL)

Fachvorsitzender

Fabian Ott
(OTT)

Ina Reber
(REB)

Klaus Roll
(ROL)

Dr. Elisabeth Schedel
(SDL)

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